Zeugenvorladungen in Berlin (RAZ / radikal / RL)

Einige Personen aus Berlin haben in den letzten Tagen Vorladungen als Zeug_innen beim BKA erhalten. Sie sollen Anfang Juli im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen RAZ / radikal / RL aussagen. Bei Nicht-Erscheinen wird eine Vorladung zur Bundesanwaltschaft in Karlsruhe angedroht. Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr auch eine Vorladung erhalten habt. Unsere Sprechstunde ist jeden Dienstag ab 20 Uhr im Mehringhof.

Hintergründe zum Verfahren bei der Soligruppe zu den Razzien am 22. Mai und beim Solikollektiv Olli R.

Sprechstunde morgen, 3. Juni fällt aus

Leider fällt unsere Sprechstunde morgen, 3. Juni aus. Am 10. Juni ist dann die nächste Sprechstunde von uns. Wir hören aber regelmäßig den AB ab und lesen unsere Mails.
In dringenden Fällen könnt ihr am Mittwoch zur Sprechstunde der Roten Hilfe in der Lunte (Weisestr. 55, Neukölln) um 19 Uhr gehen.

Update zu Walpurgisnacht und 1. Mai in Berlin

Durch Pressemeldungen ist bekannt geworden, dass sich eine festgenommene Person seit dem 1. Mai in Untersuchungshaft befindet. Weitere Informationen haben wir nicht, da diese Person weder bei uns gemeldet, noch Kontakt mit einem unserer Änwälte hatte.

Mittlerweile werden die ersten Vorladungen der Soko 1. Mai des LKA 52 verschickt. Wie immer gilt: es gibt keine rechtlichen Konsequenzen bei Nichterscheinen, wir raten dringend davon ab dorthin zu gehen, um sich nicht der Gefahr der Selbstbelastung auszusetzen.

Bei Fragen und/oder wenn ihr Post von den Repressionsbehörden bekommt, meldet euch bei uns.

 

Update (27.5.): Die Person, die in U-Haft war, ist seit letzter Woche wieder frei.

Update zum Kotti-Verfahren

Wir dokumentieren im folgenden eine Stellungnahme der Soligruppe Kotti zum aktuellen Stand der Ermittlungen.

Seit der letzten Meldung zu dem Verfahren wegen versuchtem Mord an Polizisten am Kottbusser Tor am 7. Juni 2013 sind inzwischen neue Erkenntnisse über die Ausforschungs- und Überwachungsmaßnahmen des Berliner LKA bekannt geworden.
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Walpurgisnacht und 1. Mai in Berlin

In der Walpurgisnacht wurden uns 10 Personen von der Demo im Wedding gemeldet. Viele von denen wurden nach einer Personalienfeststellung vor Ort wieder frei gelassen. Es wurden einige Platzverweise erteilt. 2 Personen wurden in die Gefangenensammelstelle (GESA) in der Kruppstraße gebracht und sind dort gegen 1 Uhr morgens raus gekommen.
3 Festnahmen wurden uns vom Viktoriapark in Kreuzberg gemeldet.
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Update zu den Gegenprotesten am 26.04.14

Insgesamt wurden bei uns 52 Menschen gemeldet. Viele Personen kamen nach einer Personalienfeststellung wieder auf freien Fuß. Ungefähr die Hälfte wurde erkennungsdienstlich in der GeSa behandelt. Eine Person wurde inhaftiert, da sie einen offenen Haftbefehl hatte, die anderen sind nach einigen Stunden bei den Bullen wieder raus gelassen worden.

Euer EA-Berlin

 

Update Festahmen Anti-Repressionsdemo 22.3.

Von den uns gemeldeten 48 Ingewahrsamnahmen sind bis auf 2 alle im Laufe der Nacht wieder rausgelassen worden, die Letzten erst gegen 7 Uhr morgens.

Eine_r soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden, der_die Andere wurde wahrscheinlich wegen einer offenen Geldstrafe  in den Knast gebracht.

Zeigt euch solidarisch mit den Festgenommenen!

 

UPDATE 24.3.:

Der_die dem Haftrichter vorgeführt werden sollte, kam ohne Haftprüfung Sonntag wieder raus. Der_die mit der offenen Geldstrafe konnte nachdem er_sie bezahlt hat auch gehen.

EA-Berlin goes Twitter

Wir twittern unter

#eaberlin1

solidarische Grüße und passt auf Euch auf!

 

Euer EA

Berlin: Anquatschversuch im Bus

Ende Dezember 2013 kam es zu einem Anquatschversuch, bei welchem die Person beim Verlassen einer linken Szene-Lokalität abgefangen wurde

Eine männliche Person (im Alter von Mitte-Ende 20, mit kurzen dunklem Haar, einem roten Basecap mit geradem Schirm, College-Jacke, blaue Jeans, weiße Turnschuhe, leichtem Akzent und einer Brille) sprach sie*ihn beim Betreten der Strasse mit „Hallo!“ an und folgte ihr*ihm zu einer nahe gelegenen Bushaltestelle. Nach einer erneuten Ansprache folgte er in den Bus und eröffnete wiederum sofort das Gespräch. Er sagte, dass er sie*ihn kennen würde und angeblich mit einer Freundin gesehen habe. Er beschrieb detailliert das Aussehen eine weibliche Person und stellte Fragen zu dieser vermeintlichen Freundin, welche die*der Angesprochene kennen sollte.

Während der Fahrt mit den Bus entwickelte sich ein Gespräch bei welchem finanzielle Gegenleistungen für regelmäßige Treffen (sexuelles Interesse wurde explizit verneint) angeboten wurden. Er wollte mit ihr*ihm Telefonnummern austauschen, was sie*er ablehnte.

Die*der Angesprochene reagierte während des ganzen Gesprächsverlaufs mit ausweichenden Antworten und bemühte sich das Gespräch zu beenden.

Einige Stationen weiter stieg die*der Angesprochene aus dem Bus und die Person folgte ihr*ihm, obwohl er vorher sagte, dass er an einer anderen Haltestelle aussteigen müsse. Die*der Angesprochene betrat eine linken Szene-Lokalität, woraufhin die Person verschwand.

Solltet auch ihr von PMS, VS oder ähnlichen Behörden angequatscht werden, so gilt:

Lass dich auf kein Gespräch mit ihnen ein!
Gib keinerlei Auskünfte!
Schick sie weg, lass sie stehen, schmeiß sie aus deiner Wohnung, mache Anwesende auf sie aufmerksam!
Fertige sofort ein Gedächtnisprotokoll und eine Personenbeschreibung an.
Gehe zur nächsten Rechtshilfegruppe und mache den Anquatschversuch öffentlich. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies die einzige Möglichkeit ist, den Ärger endgültig los zu werden!

Anna und Arthur halten`s Maul!

Anquatschversuch in Berlin nach Ingewahrsamnahme im Umfeld einer Demo

Ende Oktober 2013 kam es zu einem Anquatschversuch nachdem eine Person im Umfeld einer Demonstration in Gewahrsam genommen wurde.

Sie*er sass im Gefangenentransporter als eine weibliche, in zivil gekleidete Person (schulterlange Haare, blond gesträhnt, grüne Polizeiweste unter dem Mantel mit Fellkragen) an die Einzelzelle herantrat. Die Person in der Zelle wurde gefragt, mit wem sie*er auf der Kundgebung/Demonstration an diesem Tage gewesen wäre und dass sie*er schneller wieder raus gelassen werden würde, wenn sie*er ihr*sein Schweigen brechen würde. Als keine Reaktion folgte, gab es das Angebot auch mit einer anderen Person „von ihnen“ sprechen zu können. Darauf wurde ebenfalls nicht reagiert und die Person wurde wieder allein in der Zelle gelassen.

Solltet auch ihr von PMS, VS oder ähnlichen Behörden angequatscht werden, so gilt:

Lass dich auf kein Gespräch mit ihnen ein!
Gib keinerlei Auskünfte!
Schick sie weg, lass sie stehen, schmeiß sie aus deiner Wohnung, mache Anwesende auf sie aufmerksam!
Fertige sofort ein Gedächtnisprotokoll und eine Personenbeschreibung an.
Gehe zur nächsten Rechtshilfegruppe und mache den Anquatschversuch öffentlich. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies die einzige Möglichkeit ist, den Ärger endgültig los zu werden!

Anna und Arthur halten`s Maul!

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